Die “Wikipedia hat es geschafft!”, Microsoft hat Encarta eingestellt, könnte man als Schelm behaupten. Realistisch und gemäß nach Ockhams Rasiermesser betrachtet handelt es sich ganz wahrscheinlich um ökonomischen Zugzwang. So wie sich die Verhaltensmuster der Menschen verändern, so verändert sich auch die Nachfrage von Produkten oder mit anderen Worten: Wir konsumieren Information anders.
People today seek and consume information in considerably different ways than in years past.
Ob das wirklich besser ist, sei ungeprüft dahingestellt. Eine Daumenregel besagt wohl, dass ganze 99 % der konsumierten Inhalte im Internet von 1 % der Teilnehmer erstellt wird und was “brauchbarer” Inhalt, man denke nur an Tweets wie: “gerade versehentlich einen Wurm gegessen – ihh!”, ist noch eine andere Frage. Solche Diskussionen gibt es zu Hauf; ich will gar keine beginnen. Eines ist jedoch eine Evidenz für mich geworden: Alles was im Zusammenhang mit Microsoft steht, wird äußert kritisch betrachtet.
Seit 2004 engagiere ich mich ich mich in meiner Freizeit häufig genug für die .NET Community, weil’s mir Spaß macht und ich von dieser Technologie überzeugt bin! Beim .NET Open Space z. B. steckt viel Fleiß, Detailverliebtheit und ein Team dahinter. Nein, jetzt kommt gar kein “Wutanfall” oder Vorurteil-Triaden, im Gegenteil. Es kommt nur der Verweis auf die Wikipedia und Hanlons Rasiermesser bei der Aussage “.NET, CLIP, INETA ist nicht relevant” sowie auf Argumentum ad hominem und ein Schmunzeln von mir.
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