s Kolumne "Heartcore" bei WELT online. Nein, es geht nicht um das, was die Überschrift erwarten lässt. Es geht nicht wie im Film und Fernsehen instrumentalisiert um Liebeserklärungen vom Schlag "Im Baseball-Station". Denn, Hand auf's Herz, würde sie überhaupt diesen Blog lesen und so von einer Liebeserklärung auch erfahren? Dafür reicht eine kurze Bestandsaufnahme: In diesem Blog geht es um .NET Technologien & Community, es geht um Erfahrungen und Lösungen aus dem IT-Alltag sowie um Mobile Computing. Wer Zeit zum Lesen mitbringt, kennt nicht nur alle (und ganz absichtlich eingebauten) Rechtschreibfehler, sondern auch "die anderen" Kategorien dieses Blogs wie beispielweise Rezepte. Und erstaunlicherweise wird der Blogeintrag Eier testen auch mit am häufigsten gelesen, na zumindest mit am häufigsten aufgerufen – ob das wirklich alles gelesen oder sogar verstanden wird, lässt sich nur mit etwas Aufwand bestimmen.
Dabei sind bei dem obigen Blogeintrag schon Suchanfragen wie "Geile Weber" heraus gerechnet, die wegen einiger Konstellationen wie meines Nachnamens, dem Ranking und so weiter, im selben Eintrag landen. Angenommen, ceteris paribus, Johanna kennt das, wie würden Informatiker sagen, Pattern?, wie schlechte von guten Eiern unterschieden werden. Angenommen sie hat zusätzlich keinen "Nerv" mit Vista & Co. Dann würde sie nie von einer Liebeserklärung hier erfahren. Ceteris paribus ist übrigens lateinisch und wird von Akademikern gerne für (Gedanken-)Experimente verwendet, um mit Rahmenbedingungen und Modellen die Welt zu vereinfachen. Meistens wiederum mit einem Ergebnis, dass das Modell so eben nicht in der Realität funktionieren kann, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Bleibt noch zu klären, was Johanna tut. Wie gut, dass es Suchmaschinen gibt: Sie ist freie Journalistin und schreibt eine Kolumne bei WELT online über Herzschmerz & Singletum und "Stethoskop" war eines der ersten Worte von ihr. Das ist alles weit weg von der IT und sie landet auch daher wiederum nie in diesem Blog.
Gut, w. z. b. w., was zu beweisen war; es ist so unwahrscheinlich, dass sie eine Liebeserklärung hier lesen würde, dass es schon deswegen keine sein kann. (Ab dieser Stelle können auch die letzen Leser – Wie, Sie sind etwa noch da? –, desinteressiert aufhören zu lesen; fast hätte ich geschrieben dürfen.)
William Shakespeare neu interpretiert: Vergebens wär so jed Liebesmüh. Ganz zu schweigen vom Gedanken eines Liebesbeweises, ohne die Adressatin dazu zu kennen. Das machte man doch in vorherigen Jahrhunderten, wo die Heirat beispielsweise auch für Existenzsicherung diente? Oder tut man es heutzutage nicht nur noch in Ländern, weit weg von Idealen westlicher Hemisphäre? Es ist daher ein Liebesbeweis an ihre Kolumne, Halt!, das wäre falsch, es ist ein Liebesbeweis, an ihre Art zu schreiben. Denn eine Kolumne ist letztendlich ja nur eine Art der schreibenden Zunft, geduldigem Papier (bzw. Webspace) das Weiß zu rauben. Besitzt der Schreiberling auch noch Schreibkunst, ist doch das Medium egal: Jegliches geschriebene, Thema ist egal, klingt verdammt smart.
Harter Schnitt. Die Liebeserklärung entwickelt sich nun in eine Hommage. Warum steht das denn nicht in auch so in der Überschrift drin? Dann hätten Sie diesen Artikel im Feedreader Ihres Vertrauens nämlich gleich als gelesen markieren können, stimmt's? Ganz einfach: Weil Liebeserklärung besser klingt als olles, zumindest hier, französisch und weil es viel mehr meint, als Hommage je ausdrücken könnte.
Das was ich bei José Saramango liebe, ewig lange Sätze, mit ewig langen Nebensätzen, so dass, das ist doch leicht nachvollziehbar und verständlich, im Übrigens hat ein Alt-Bundeskanzler mit einer ähnlichen Technik gearbeitet, aber das nur zum Vergleich, man durchaus vielleicht Mühe hat, bei den vielen Sätzen mit tausenden Kommas und viel anderer Interpunktion-Manifestation, den Faden nicht zu verlieren, macht sie ganz anders. Sehr geschickt setzt sie auch ":", "-", "–", ";" und so weiter ein; etwas, was ich seit Abiturzeiten und der Frage an meine Deutschlehrerin, "Wann verwendete ich das Semikolon?" nur mit "Ahh Torsten!, du immer mit deinen Fragen!" beantwortet bekam. Viel zu wenig wird Interpunktion von heutigen Autoren, das ist jetzt Gesellschaftskritik, und Lektoren verwendet¹ . Das reiht sich doch gleich nach passiver Schreibweise, sowie Dativ statt Genetiv und Deppen-Apostroph ein².
Gut, die Nummer mit der Pferdekutsche und der Dorfkirche war vielleicht etwas übertrieben, doch spätestens, als wir uns durch den Weinkeller tranken und mein perfekter Freund am Klavier Glenn-Gould-Interpretationen zum Besten gab, flüsterte auch meine überkritische Mutter: „Kind, kneif mich mal.“ Ich seufze, nicht nur aus nostalgischen Gründen. Denn der erste Feiertag beginnt selbstverständlich genauso wie jede einzelne Heilige Nacht des vergangenen Jahres endete: Mit einem himmlischen und lebensverändernden Orgasmus.
Ob sie von ihrer Schwester tatsächlich auch einen Vibrator zu Weihnachten, schließlich ist der Ex-Freund Sebastian schon vier Jahre her, bekommen hat oder nicht, interessiert nicht wirklich. Im Prinzip fehlt im Text nur noch, dass ihn die Oma gleich ausprobieren will, eventuell als ein neues Küchenutensil? Genau das kommt auch und könnte mit als ein Kritikpunkt an ihrer Kolumne dienen. Sie schreibt eine derart phantasievoll ausgeschmückte Welt nieder, dass sich der Leser fragt, ob Johanna nicht lange fackelt und dazu einfach klischeehaftes Großstadtleben, Wunschdenken und ihre Phantasie verbindet. Doch spielt es überhaupt eine Rolle? Solange sie weiter so fließend und so überaus frech und wiederum liebevoll über "Abgründe" des Liebeslebens schreibt, wird sie polarisieren, werden sich Leser horrent über ihre Kolumne aufregen, fast bis zum Infarkt reden und sich andere wie bei einem Kinobesuch von "Berlin Pie" fühlen. Es wird dabei Kritik à la Weihnachtsbaumhasserin aber auch viel Lob geben. Genau das ist auch ein Auftrag einer Kolumne. Sie hat die Erlaubnis, ja sie strahlt geradezu etwas aus, dass zur Polarisierung auffordert; sie ist ein Instramentarium dazu – denn eigene Ansichten müssen nicht immer richtig sein. In Kommentaren der Leser ihrer Artikel findet sich das in der Tat auch genauso wieder. Single hin, Klischees her, abgeschrieben oder schon tausend Mal in ähnlicher Weise publiziert; vielleicht auch einfach nur köstlich, weil es durchaus genauso in der Realität passiert. Und viel Öfters als man denkt sowieso. Man muss selbst entscheiden, was man davon hält!
Ich kann ihren RSS-Feed für ein Abonnement empfehlen. Bei WELT online wird mitgedacht, bei SPIEGEL online wie z. B. bei Zwiebelfisch mangels RSS-Feeds für Rubriken nicht. Hier muss man sozusagen den ganzen SPIEGEL kaufen; es gibt nur zwei RSS-Feeds. Das ist doch von vorgestern.
Was passiert, wenn – mal mit ihren Worten: "dauerhaftes Ende der Herzscheiße" – sie sich glücklich neu verliebt? Der Ex Sebastian ist doch längst, Ex und hopp, vergessen. Ist das dann das Ende der Kolumne? Per Kommentarfunktion haben sich doch gleich, dem Internet und Männerüberschuss-Theorie sei Dank, Sebastian-Ersatz-Figuren und Artikel-Virtueller-Freund-Erfüller gemeldet. Warten wir's einfach immer bis zum nächsten Dienstag ab, was es Neues aus Berlin gibt.
Bleibt noch zu sagen, dass ihr Bild nicht beabsichtigt gut zu dem neuen Theme³ meines Blogs passt...
... und einige meiner ersten Worte waren "Aronal" und "Elmex", behaupten jedenfalls die Erzeuger.
Ich bin gespannt, ob dieser Blogeintrag polarisiert. Nur .NET, nur Technik-bla, bäh, ist doch langweilig.
In diesem Sinne, schnell in's aufregende Jahr 2008!
PS: Der Artikel zu Zeit & Herzrasen – Achtung Werbung – ist jetzt auch online veröffentlicht worden.
¹ mir bekannte Lektoren ausgeschlossen ;)
² und ist eine Hommage an zwei beständige "Korrekturisten" von mir :)
³ seit 12/2007
--
Quelle erste Abbildung: welt.de
Eine Seasonal Affective Disorder (SAD) oder Deutsch Saisonal Abhängige Depression ist eines seit Jahren von der Wissenschaft untersuchtes Phänomenen. Umfragen haben ergeben, dass in Deutschland bis zu 7 % der Bevölkerung daran leiden. Etwa doppelt so viele wiederrum leiden an einer leichten Form, der Sub-Syndromalen SAD¹. Erstaunlich viele Freunde oder Bekannte werden bei Nachfrage die nachfolgend genannten Symptome bestätigen:
- im Winter länger schlafen
- das Verlangen nach Süßigkeiten, Kohlenhydraten ist signifikant höher als im Sommer
- die Dunkelheit ist generell bedrückend, Tage mit viel Sonne sind sehr angenehm
- je nach Ausprägung der SAD fallen normale Tätigkeiten im Winter schwerer
- es kann zu Elend, Schuld, Angst kommen
- Gelenkschmerzen, Magenprobleme können auftreten, die Anfälligkeit für Infektionen ist höher
- zusätzliche Pausen, u. a. für Power nap, helfen sehr
- Konzentrationsstörungen und mangelnde Produktivität treten auf
- "im Sommer könnte man Bäume ausreißen, im Winter nicht"
- die Symptome sind ca. September bis April jeden Jahres feststellbar
Am Anfang steht das Licht
Die Ursache für SAD lässt sich relativ einfach festmachen: Dem stark verringerten Anteil von hellem Licht im Winter. Nicht irgendeines Lichtes, sondern dem der Sonne. Licht trifft auf den Augenhintergrund und wird dem Gehirn in Form von Nervenimpulsen zugeführt. Die Intensität dieser Impulse hat wiederum eine Auswirkung auf die Produktion von Hormonen, insbesondere Melatonin, welches uns müde werden und schlafen lässt. Je dunkler es ist, desto mehr Melatonin wird produziert. Doch auch weitere Prozesse werden dadurch beeinflusst. Unter anderem die Produktion von Serotonin, einem Neurotransmitter, der wie schon das Wort vermuten lässt, für die Übertragung von Signalen zwischen den Synapsen zuständig ist. Wie vergleichbar in der Informations- und Kommunikationstechnologie bei DSL zu 56 K kommt es so zu einer "geringeren Bandbreite" – Ursache, u. a. für schwerer fallende Tätigkeiten und Depressionen.
Das sich diese Symptome sehr gut und ohne jegliche Nebenwirkungen einfach mit Licht behandeln lassen können, liegt auf der Hand. Aber tatsächlich haben wissenschaftliche Untersuchungen und die Forschung in der Chronobiologie auch einen solchen Zusammenhang bewiesen. Besonders interessant ist sogar, dass die Lichtintensität mit der Zeitdauer ihrer Einwirkung in einer Verbindung steht (also korreliert ist). Je höher die Lichtintensität, umso schneller sind Auswirkungen auf den Organismus feststellbar. Anders gesagt, 10.000 Lux während einer halben Stunde sind gleichwertig mit 2.500 Lux für zwei Stunden.
Doch was sind 10.000 Lux? Ist das viel, mittel, wenig? Bei einem wolkenlosen Tag im Sommer kann in unseren Breiten bis zu 100.000 Lux gemessen werden. Ein trüber Sommertag hat dagegen schon nur noch 20.000 Lux. Dabei müsste nur noch besser in Anführungszeichen stehen. Denn verglichen mit einem sonnigen Tag im Winter mit wenigen 1.000 Lux oder gar einer Glühlampe mit winzigen 40 Lux befinden wir uns im Winter wirklich im wahrsten Sinne des Wortes in der dunklen Jahreszeit. Hier könnte dieser Blogeintrag auch mit "bei SAD fahren Sie am besten diese Zeit über in die Karibik" enden, doch es gibt auch eine billigere Lösung und nicht für alle ist die Karibik ja auch das Traum-Urlaubsziel. Das Stichwort für die Lösung bzw. Milderung von SAD heißt "Lichttherapiegerät", wobei die sehr guten davon spielend Werte um die 10.000 Lux oder höher erreichen.
Neben der extrem höheren Lichtausbeute haben Lichttherapiegeräte auch ein Tageslichtspektrum. Gegen diese Geräte wirkt eine Glühlampe nicht übertrieben nur noch geradezu wie eine Funzel, sondern auch noch wie eine Effektlampe, die alles in gelb hält. Ein Lichttherapiegerät wird Anwendern bzw. Besuchern vorkommen wie gleisendes Licht, das aber nicht mit unangenehm zu verwechseln ist. Die, die darin ein paar Minuten verbringen, werden sich dann in Räumen mit Glüh- oder Energiesparlampen vorkommen wie im Dunklen mit einer schwachen Taschenlampe. Ein dann doch sehr eigenartiger Effekt und Beweis der Leistungsfähigkeit dieses Ansatzes.

Doch nicht alle Lichttherapiegeräte eignen sich auch für den Büroalltag, nicht alle davon arten gleich in eine Art Monstrum von medizinischem Gerät aus, bei dem Besucher vielleicht fragen werden, wozu das gut ist. Das Lichttherapiegeräte Pharos von Lumie z. B. sollte meiner Meinung nach entweder auf dem Frühstückstisch oder in der Nähe beim Buch lesen platziert werden. Auf einem Schreibtisch oder gar im Büro wirkt das Gerät dagegen fehlplatziert. An dieser Stelle kommt nun die Lumie Desk Lamp ins Spiel. Das Gerät wurde als Schreibtischlampe entworfen
und unterscheidet sich gegenüber den herkömmlichen Lampen durch leicht größere Abmaße, die aber nicht ins Gewicht fallen.
Das clevere an der Lumie Desk Lamp ist der eingebaute Dimmer, mit dem die Lichtintensität individuell geregelt werden kann. Die Lumie Desk Lamp erreicht in einem Abstand von 19 cm ganze 10.000 Lux, im eher wahrscheinlichen Abstand im Büro von 50 cm immer noch 2.500 Lux. Da wichtig ist, wann die Lichttherapiegeräte zur Behandlung der Symptome eingesetzt werden, kann so die Lampe einerseits zu einer Therapie als auch andererseits als eine ganz normale Lampe im Büro verwendet werden. Keine Sorge, dieses Gerät erhöht nicht die Stromrechnung, da es nur 45 W bei maximaler Lichtintensität verbraucht. Der Clou an solchen Geräten liegt im Leuchtkörper ("der Glühbirne") und ist auch mit ein Grund, warum diese teurer als "normale" Lampen sind. So kostet z. B. die Lumie Desk Lamp alleine schon 298 EUR², hat aber eine garantierte Leuchtdauer von 500 Stunden (entspricht ca. 3 Jahren).
Früh ist's am besten
Grundsätzlich gelten ein paar Prinzipien beim Einsatz von Lichttherapiegeräten:
- ab ca. Oktober sollten die Geräte auch verwendet werden, nicht nur dastehen
- alle Geräte sollten möglichst früh nach dem Aufstehen verwendet werden
- z. B. 30 Minuten bei 10.000 Lux oder
- mehrere Stunden mit Geräten wie der Lumie Desk Lamp
- der Einsatz von Lichttherapiegeräten verschiebt nach wenigen Tagen den Biorhythmus
- Einsatz morgens: man wird früher müde und erwacht früher
- Einsatz mittags: hat wenig Auswirkungen
- Einsatz abends: man wird später müde und erwacht später
- Lichttherapiegeräte können zur Anpassung des circadianen Rhythmus am Zielort eingesetzt werden und sind so sehr interessant für alle, die viel reisen und einem Jet-Lag unterliegen, siehe hier auch Jet-Lag Calculator bzw. diesen Jet-Lag Calculator
- Lichttherapiegeräte haben keine Nebenwirkungen
- eine geringere Lux-Anzahl kann durch eine längere Dauer ausgeglichen werden
- Lichttherapiegeräte haben ein viel größeres Einsatzgebiet, als man denkt : Abmagern, Alzheimer, Depressionen, Konzentrationsmangel, Multiple Sklerose, Parkinson, Prämenstruelles Syndrom, Schicht-/Nachtarbeit, aber auch die Schlaflosigkeit, Schlafstörungen, Schläfrigkeit, Schwierigkeiten beim Erwachen, Verspätete Schlafphase, Vorverlegte Schlafphase (im Alter) und den Winterblues
Ein gepflegtes Nickerchen am Arbeitsplatz wird in Deutschland bei wohl vielen Unternehmen nicht gerne gesehen. Anders in den asiatischen Ländern, dort sind sie direkt am Arbeitsplatz keine Seltenheit. In den USA, Kanada und England richten immer mehr Unternehmen dort sogenannte Relax Centres oder Silent Rooms für ihre Mitarbeiter ein. Doch dieser Blogeintrag bezieht sich nicht auf diesen Aspekt der aktiven Förderungen von Produktivität durch Power naps, wo Deutschland den Status eines Entwicklungslandes hat, sondern auf Lichttherapiegeräte. Sie können nicht nur im privaten Bereich bzw. Vielreisenden helfen, sondern können als ein aktiver Teil der Anreizprogramme (Incentives) für Mitarbeiter auf die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie (intrinsische) Motivation einwirken und Krankenstände verringern.
Manager auf originärer Führungsebene bis hin zu den Projektleitern, sollten neben mehr Zeit für die Mitarbeiter, darüber nachdenken.
Liebe Leser: Bitte beachten Sie, dass dieser Blogeintrag keinerlei medizinische Beratung darstellt und keinerlei Anspruch auf Richtigkeit und Vollständigkeit erhebt. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall bitte einen Arzt.
¹ auch Winterblues genannt
² Stand 06.12.2007, Hilite Licht & Wellness Lumie Vertrieb, Quelle Abbildungen: Hilite
Heute habe ich im Blog von Damir Tomičić gelesen:
... plant derweil eine der größten Akquisitionen in der Geschichte der sozialen Netze. Als Ziel gilt das totale soziale Netzwerk OpenMyFaceVZ ...
Quelle: tomicic.de, Das Ultimative Soziale Netzwerk in Deutschland
Ich finde persönlich, "das totale soziale Netzwerk OpenMyFaceVZ" klingt nach Marketing-bla bla. Immer schon gab es irgendwie, irgendwo eine demnächst erscheinende und auch weltbesserende Lösung, die irgendeine Problemstellung mit irgendwelchen Worthülsen adressiert. Doch das was dann wirklich dann entstanden ist, war in der Regel heiße Luft oder? Mir sagte irgendwann mal ein Manager, einer auf der originären Führungsebene, ein alter Hase in der Firmengründung, über geniale Ideen spricht man nicht, man setzt sie so schnell wie möglich um. Vielleicht hat sich dieses ja mit dem viralem Marketing und der Bewertung von Nutzerzahlen geändert? Ankündigen, ankündigen und ankündigen als neue Masche?
O. k., was ist OpenMyFaceVZ? Ein "totales Social Network!". Herrlich, Logo wieder klein geschrieben, der Titel groß und DEnglisch sowieso. Ich persönliche finde so etwas unprofessionell. Was noch fehlt, ist ein "VCs welcome!" als kleine Hommage an "Beta" jeder Web 2.0 Anwendung, sagt mir mein Gefühl.

Aber ich möchte ja mehr Informationen und ahne, ich rieche ja die Programmierfehler¹ förmlich, dass da E-Mail-Adressen² in der Form "" eingegeben werden können.

Tatsächlich erhalte ich die Bestätigung für meine E-Mail-Adresse "". Ja, dieses wird echt superspannend, wie ich so Informationen erhalten soll.

In Zeiten, in denen Microsoft den Wert von Facebook auf so 15 Milliarden taxiert, in dem ein 1,6%-Anteil an der Firma für 240 Million Dollar erworben wird, in denen gleichzeitig Steve Ballmer zu Bedenken gibt, dass solche Ansätze eine gewisse Standhaftigkeit haben aber auch Modeerscheinungen sind, in Zeiten, in denen die sonst gewohnt bissig argumentierende Cordula Lochmann schreibt
... Hören die Betreiber solcher Communities auf ihre Mitglieder und liefern ihnen die gewünschte Funktionalität, ist der Rest ein Selbstläufer (Hervorhebung im Original nicht vorhanden, der Verf.). Und es bedarf keinen mehreren 100.000 Zeilen Code oder den besten Oberflächendesignern der Welt, um ein Netzwerk groß zu machen. ...
Quelle: konrad-zuse-eins.de, Microsoft und die Social Communities
ganz im Stil der ersten Dotcom-Blase, funktionierende Geschäftsmodelle werden irgendwann gefunden³, in Zeiten, in denen eBay zugibt, dass der taxierte Unternehmenswert von Skype beim Kauf von eben diesem doch etwas zu hoch war, in Zeiten, in denen die Börse volatil ist, in Zeiten, in denen sich die ganz großen Firmen sich auf hoher Ebene durch ihre große Marktmacht und Kapitalwert streiten, sollten wir einiges an Obacht geben, ob das nicht die nächste Blase wird oder schon ist – Dotcom 2.0.4
Quelle aller Abbildungen: openmyfacevz.com
¹ siehe z. B. Berechnungen mit Minianwendung Währungsrechner oder Probleme mit Cache von dasBlog behoben – Danke Alex!
² übrigens, die einzig korrekte Schreibweise im Deutschen ist "E-Mail-Adresse"
³ siehe auch StudiVZ tut sich im Ausland schwer
4 o. k. aufgrund von Nachfragen..., hier hier Auflösung: OpenMyFaceVZ, nicht so ernst nehmen ;)
whois.net zeigt auf trnd.com
Nicht nur, aber auch bei Blogs sollte man aufpassen, dass man nicht nur zitiert.
Dieses Mal sei mir das aber verziehen, weil die nachfolgende Beschreibung perfekt ist:
In einigen amerikanischen Universitäten ist es üblich, dass Professoren eingeladen werden, eine Vorlesung zu halten, die sie so gestalten sollen, als sei es die letzte in ihrem Leben. So auch Randy Pausch, Informatik-Professor an der Carnegie-Mellon-University. Jedoch mit einer kleinen Besonderheit: Für ihn ist es keine fiktive letzte Vorlesung, denn er ist unheilbar an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt und wird in ein paar Monaten sterben. Doch er zeigt keinerlei Bitterkeit oder Resignation, sondern strahlt in seiner Vorlesung eine ungeheure Energie und Lebensfreude aus, die einen vor Neid erblassen lässt.
Quelle: nilsmueller.info, Letzte Worte
Prädikat: Sehr Empfehlenswert und jeder der 1:40 h mal irgendwie Zeit hat, sei es ans Herz gelegt!
Das Video gibt es in groß hier: Dying 47-Year-Old Professor Gives Exuberant ‘Last Lecture’.
Vorlesungen von Randy Pausch gehen mit Alpha Centauri- Leider aus und vorbei einher.
Prof. Harald Lesch hat ein ähnliches Talent. Vereinfachung auf hohem Niveau ist eine Tugend.


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Boldness, risk‐taking and a little bit of craziness – lateral thinker Torsten Weber
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