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Jalousie blickdicht

18. July 2010

Wer blickdichte Jalousien bekommen möchte, sucht sich im Baumarkt im Normallfall den Wolf. Ich frage mich immer, warum die Hersteller nicht ein leicht Wellenförmiges Konzept verfolgen. Dieses würde eine Jalousie viel besser schließen lassen, nicht nur ungewollte Blicke je nach Winkel von unten/oben in einen Raum würden nahezu unmöglich gemacht, nein, auch Tageslicht würde besser reduziert werden. Gemäß Hanlons Rasiermesser werden wohl die Produktionskosten einen solchen Ansatz am Markt verhindern.

Wellenförmig vs. Linie

Sei’s drum, es gibt im Jalousienladen sogenannte DIMOUT-Jalousien, die maßgefertigt blickdicht sind.

Was soll man tun, wenn ein Fahrkartenautomat der Deutschen Bahn defekt bzw. gestört ist? Darf man in den Zug einsteigen und mitfahren? Nicht “ungefährlich”, denn die Fahrpreisnacherhebung kostet 40 EUR mindestens, da noch die Fahrkarte an sich oben darauf gerechnet wird. Nach einiger Suche habe ich die Antwort gefunden – “versteckter” auf einer Regionalseite der Deutschen Bahn geht’s wohl kaum.

Die Regeln:

  • Hotline anrufen 01801 / 235959, Automatennummer nennen, Bearbeitungsnummer geben lassen
  • in Zug einsteigen, Zugbegleiter suchen und die Sachlage inklusive Automatennummer nennen
  • wenn man nicht anrufen kann
    • in Zug einsteigen und Zugbeleiter suchen, Fahrticket und Fahrpreisnacherhebung bezahlen und Zusatzbeleg über Automatenstörung geben lassen
    • Zahlungsfrist kann man ignorieren, die Fahrpreisnacherhebung wird automatisch überprüft
    • bei Tarifverbünden gibt es Sonderregelungen, z. B. beim MVV in München, hier kann man bei Automatenstörungen 1 Station bis zum nächsten Automaten ohne Fahrticket fahren

Die Automatennummer sollte man sich demzufolge unbedingt notieren, um Diskussionen aus dem Weg gehen zu können.

Quelle Deutsche Bahn, Quelle MVV

Die “Wikipedia hat es geschafft!”, Microsoft hat Encarta eingestellt, könnte man als Schelm behaupten. Realistisch und gemäß nach Ockhams Rasiermesser betrachtet handelt es sich ganz wahrscheinlich um ökonomischen Zugzwang. So wie sich die Verhaltensmuster der Menschen verändern, so verändert sich auch die Nachfrage von Produkten oder mit anderen Worten: Wir konsumieren Information anders.

People today seek and consume information in considerably different ways than in years past.

Ob das wirklich besser ist, sei ungeprüft dahingestellt. Eine Daumenregel besagt wohl, dass ganze 99 % der konsumierten Inhalte im Internet von 1 % der Teilnehmer erstellt wird und was “brauchbarer” Inhalt, man denke nur an Tweets wie: “gerade versehentlich einen Wurm gegessen – ihh!”, ist noch eine andere Frage. Solche Diskussionen gibt es zu Hauf; ich will gar keine beginnen. Eines ist jedoch eine Evidenz für mich geworden: Alles was im Zusammenhang mit Microsoft steht, wird äußert kritisch betrachtet.

INETA wurde in der Wikipedia zur Lösung vorgeschlagen

Seit 2004 engagiere ich mich ich mich in meiner Freizeit häufig genug für die .NET Community, weil’s mir Spaß macht und ich von dieser Technologie überzeugt bin! Beim .NET Open Space z. B. steckt viel Fleiß, Detailverliebtheit und ein Team dahinter. Nein, jetzt kommt gar kein “Wutanfall” oder Vorurteil-Triaden, im Gegenteil. Es kommt nur der Verweis auf die Wikipedia und Hanlons Rasiermesser bei der Aussage “.NET, CLIP, INETA ist nicht relevant” sowie auf Argumentum ad hominem und ein Schmunzeln von mir.

Wie sagte Mel Gibson alias Nick Marshall im Film „Was Frauen wollen“ doch gleich nochmal, kurz bevor er mit einem Föhn in die gefüllte Badewanne fiel? Die meisten Unfälle passieren zuhause. Das ist nicht nur ein stilistisches Mittel, um den Esprit des Films in dieser Szene eindrucksvoll zu verstärken, sondern auch tatsächlich gelebte Realität. Egal welcher Studie man glaubt, ca. drei Viertel aller Unfälle passieren zuhause, in der Freizeit oder beim Sport; aber weniger als 10 Prozent im Straßenverkehr. Herd, Föhn und Säge sind demzufolge kein Spielzeug und erfordern besondere Obacht. Menschen sind aber keine deterministisch funktionierenden Maschinen, sondern eigenwillig, emotional, charismatisch, vergesslich – sicher haben Sie gerade ein weiteres Adjektiv vor dem geistigen Auge.

Emotional heißt z. B., dass man durchaus manchmal eine Kerze nicht löscht, weil man besseres in dem Moment zu tun hat. Was passiert aber, wenn in der Nähe Brennstoffe – Motto morgen, morgen, nur nicht heute – nicht sachgemäß gelagert sind? Wenn dann ein ungünstiger Umstand dem anderen folgt, Murphys Gesetz lässt grüßen, führt das zu einem Eintrag in der jährlichen Statistik der Brandopfer. Das Leben deswegen so zu planen, dass jeder Schritt exakt im Voraus bekannt und akribisch abgesichert ist, ist die eine Möglichkeit. Weiterhin ab und zu zum Beispiel einen Termin für ein Abenteuer sausen oder eine Kerze in einem Moment einfach brennen zu lassen und zu leben, ist die andere. An alles Mögliche denken zu wollen, wäre sowieso eine Sisyphusarbeit. Wie oft machen zum Beispiel Kinderhände etwas zunichte (dass sie aber meistens mit einem Lächeln danken)? Mit anderen Worten: Immerhin 10 Prozent aller Brände werden durch Kinder ausgelöst.

Was sich bei Kindern vielleicht durch einen Babysitter verhindern lässt, geht im Schlaf nicht. Im Schlaf riecht man nichts. Man riecht kein Parfüm, das hilft höchstens für luzides Träumen, und man riecht auch keinen Rauch, wenn es brennt. Das fatale ist, dass der Großteil der Brandopfer nicht durch das Feuer an sich umkommt, sondern schlicht­weg einfach erstickt. Es zählt jede einzelne Sekunde. Dichter Rauch lässt Menschen nach nur wenigen Minuten die Orientierung verlieren und sobald ein Schwelbrand in offenes Feuer übergegangen ist, bleiben meist nicht einmal zwei Minuten mehr zur Flucht. Viel schlimmer noch ist aber das Kohlendioxid und das Kohlenmonoxid. Das letzere bindet 325-mal stärker als Sauerstoff an den Blutfarbstoff Hämoglobin. Anders gesagt, kann schon bei sehr geringen Dosen Kohlenmonoxid Hämoglobin nicht mehr seine Aufgabe des Sauerstofftransportes zu den Zellen durchführen, weil die Bindungsstellen mit Kohlenmonoxid belegt sind. Jedes Luftholen bringt den Menschen ein Stückchen näher an eine Bewusst­losigkeit oder noch Schlimmerem, denn Kohlenmonoxid ist vollkommen geruch-, geschmack- und farblos. Viele Systeme wie z. B. Durchlauferhitzer erkennen zu hohe Konzentrationen von Kohlenmonoxid. Das ist schon ca. zwei Jahrzehnte gesetzlich vorgeschrieben und sehr sinnvoll, da sich beispielsweise Vögel in Abzügen einnisten können.

Egal, ob Fahrlässigkeit wie bei außer Acht gelassenen Kerzen, ein technischer Defekt eines Gerätes im Standby oder sogar ein explodierender Akkumulator einen Brand auslöst, schlimmen Brandfolgen kann vorgesorgt werden. Rauchmelder sind heutzutage in den verschiedensten Versionen schon ab nur ca. 5 Euro im Handel erhältlich. Das besondere an ihnen ist ihr sprichwörtlich ohrenbetäubender Lärm, der mit vorgeschriebenen mindestens 85 Dezibel auch fest Schlafende sicher weckt. Wichtig ist, nicht an der falschen Stelle, dem Leben, zu sparen und prinzpiell nur geprüfte Rauchmelder mit VdS-Prüfzeichen oder GS-Siegel zu erwerben. Betrugsfälle hat es durch Produktpiraterie bei Rauchmeldern, wie im restlichen Wirtschaftsleben auch, durch nachgemachte Siegel schon gegeben. Da könnte man möglicherweise an einen „Test“ denken. Zigarettenqualm oder Autoabgase lassen in unmittelbarer Nähe Rauchmelder zwar ansprechen, diese verlieren durch enthaltene Schwebeteilchen ihre Zuverlässigkeit und gehören danach demzufolge in den Elektronikschrott. Besser ist also eine Information vor einem Kauf.  Etwas teurer als Rauchmelder sind die Melder, die Kohlenmonoxid erkennen. Mindestens in der Nähe eines nicht gegen Kohlenmonoxid gesicherten Kamins oder Kaminofens sollte solch ein Kohlenmonoxid-Melder installiert werden. Doch auch in der Nähe von Gasthermen ist der Einsatz eines solchen Gerätes durchaus sinnvoll, wenn eine Gastherme z. B. im Keller zwar eine Abgasstörung anzeigt, aber niemand darauf reagiert – ein nervtötender, beständig lauter Ton verhindert das sicher. Wer ganz sicher gehen, will, kann sie auch in jeder Nähe eines Abzugs installieren. (Vgl. dazu hier, hier und hier.)

Hätten Sie gewusst, dass Deutschland bei der gesetzlichen Rauchmelderpflicht im Vergleich zu anderen Industriestaaten einfach nur unter „ferner liefen“ rangiert? Während in Großbritannien oder den USA der überwiegende Teil der Haushalte mit Rauchmeldern ausgestattet ist, ist das in Deutschland Ländersache und in den wenigsten Ländern wiederum auch vorgeschrieben. Nur ca. 10 Prozent der privat genutzten Gebäude sind mit einem Rauchmelder ausgestattet. Einer Freiheit über den Einsatz bzw. Kaufs eines Rauchmelders selbst zu entscheiden, stehen Statistiken entgegen, die die Verringerung der Brandopfer um ca. die Hälfte in den Staaten mit einer gesetzlichen Vorschrift zu Rauchmeldern ausweisen. Vielleicht lässt das die Kritiker von Rauchmeldern genauso verstummen, wie auch die Kritiker der Anschnallpflicht, die sich 1976 bei der Einführung bis hin zur (erfolglosen) Verfassungsklage dagegen gewährt haben.

1903 wurde der Mehrpunkte-Gurt erfunden, 1957 war er bei Volvo aus Schweden längst Standard und rettet heutzutage statistisch gesehen alle 7 Sekunden ein Leben. Denken Sie auch deswegen mindestens genauso lange darüber nach, ob Sie nicht mindestens ein paar Euro in Rauchmelder und vielleicht noch ein paar Euro mehr in Kohlenmonoxidmelder investieren. Für „Geeks“ gibt es die Überwachungstechnik sogar mit Funkanbindung.

Aktualisierung: XING hat sich entschieden, die Werbung bei Premium-Mitgliedern gänzlich abzuschalten.
XING-Entschuldigung---

Was musste ich heute bei n-tv lesen, dass XING Werbung auf meinem Profil schaltet bzw. schalten darf? Ich persönlich finde das nicht gut. Was denken andere?

... Was als neue Einnahmequelle gedacht war, hat dem Business-Netzwerk nicht nur den Zorn seiner Nutzer, sondern auch erhebliche Kurseinbußen gebracht. ...

Quelle n-tv.de, Xing-Nutzer außer sich

Der Artikel bei n-tv berichtet von richtig wütenden Nutzern: "... Donnerstagabend schritt schließlich Xing-Chef Lars Hinrichs ein..." [Quelle siehe oben]. Vor einigen Wochen hatte das Leistungsmerkmal "Neues aus meinem Netzwerk" für Aufruhr gesorgt, nun gibt es mit dem "Leistungsmerkmal" Werbung erneut einen. Och, ein bisschen Werbung schadet keinem? Das muss jeder selbst entscheiden. Das pikante ist etwas anderes: Premium-Kunden sehen nicht, dass ihre Profile als Werbefläche verwendet werden.

Die Wut der Benutzer kann ich verstehen. Beim Abschluss eines Premium-Abonnements stand meines Wissen nach nichts von möglicher Werbung da. Zumindest nicht in einer ausdrücklichen Form.

Doch die Werbung lässt sich ja abschalten!

XING Werbung

Das ist korrekt. Seit heute Nachmittag steht dieses Leistungsmerkmal endlich zur Verfügung. Doch was wurde erneut vergessen? Des Rätsels Lösung ist einfach: Die Benutzer darüber zu informieren. Vielleicht wäre es besser, Standardeinstellungen so setzen, dass sie als Opt-In für den Benutzer dienen. So könnte jeder selbst entscheiden, ob er Profil- und Kontaktveränderungen wiederum seinen Kontakten mitteilen möchte. Und clever wäre vielleicht auch, darüber nachzudenken, ob Nicht-Premium-Kunden einige oder alle Funktionen der Premium-Kunden erhalten könnten, wenn im Gegenzug ihre Profile als Werbeflächen verwenden werden dürfen. Ich habe die Werbung jedenfalls abgeschaltet.

Patrick Breitenbach hat einen lesenswerten Artikel mit einem Bildschirmauszug dazu geschrieben.

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