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Dies ist eine Anleitung für die Aktualisierung der Firmware einer Intel X25-M G2 SSD. Der Beitrag erhebt keinerlei Anspruch auf inhaltliche Korrektheit. Wenn Sie eine Aktualisierung durchführen möchten, führen Sie vorher unbedingt eine Sicherung Ihrer Daten durch.

Im September 2009 waren die beim Matrix-Storage-Manager von Intel mitgelieferten Treiber noch nicht in der Lage, den seit Windows 7/Server 2008 R2 in das Betriebssystem eingebauten TRIM Befehl gegen Leistungseinbrüche und vorzeitiges Altern an die angeschlossenen SSDs zu schicken. Intel hat im März 2010 nachgelegt und die bei der Software Rapid Storage Technology enthaltenen Treiber unterstützen mittlerweile den Befehl. Damit muss bei einer Intel X25-M G2 nur die Firmware auf Stand “02HD” oder höher aktualisiert werden, während bei Betriebssystemen vor Windows 7/Server 2008 R2 die Intel SSD Toolbox zusätzlich dazu verwendet werden muss. Die Software kann jedoch bei Windows 7/Server 2008 R2 natürlich auch verwendet werden, um manuell oder automatisiert ein TRIM anzustoßen.

Die Rapid Storage Technology unterstützt kein Intel Turbo Memory. Das heißt, mit der Aktualisierung auf diese Software wird auch die Intel Turbo Memory Console mit deinstalliert und Turbo Memory kann unter Windows nicht weiter verwendet werden. In dieser Kombination aus SSD und Turbo Memory gibt es derzeit nur die Lösung, auf Rapid Storage Technology Treiber zu verzichten, die Treiber für Turbo Memory zu belassen und den Controller auf einen von Windows zu wechseln (siehe unten).

Aktualisierung Firmware per externer, bootfähiger Festplatte bzw. USB-Stick:

  • neueste Firmware herunterladen, aktuell ist im März 2010 ist 02HD
  • herunterladen und Installation von einem ISO Werkzeug, z. B. UltraISO
  • Extrahieren des Inhaltes der Firmware von Intel, Bearbeitung der Datei config.sys wie folgt:
    DEVICE=HIMEM.EXE
    LASTDRIVE=Z
    BUFFERS=20  
    FILES=40
    DOS=HIGH,UMB
    DOSDATA=UMB
    SHELLHIGH=command.com /P

    Das von Intel eingefügte A:\ vor HIMEM.EXE und vor command.com muss gelöscht werden.
  • die Werkzeuge win98boot.zip und HPUSBformattool.zip hier herunterladen
  • HPUSBFW.EXE auf der Datei HPUSBformattool.zip extrahieren und als Administrator ausführen
  • win98boot.zip extrahieren. Dann externes Laufwerk bzw. USB-Stick auswählen, FAT32 und Quick format wählen. Punkt Create a DOS startup disk wählen und in den Ordner navigieren, in dem die win98boot.zip extrahiert wurde. Dann mit Start, Yes starten.
  • Alles der extrahierten Firmware außer command.com und ohne den Inhalt des Unterordners /Boot darin auf das externe Laufwerk kopieren. Aus der IMG-Datei im Unterordner /Boot anschließend nur die Datei iSSDFUT.exe extrahieren und mit auf das externe Laufwerk kopieren. Der Inhalt sollte wie folgt aussehen:

    Inhalt Laufwerk für Aktualisierung Intel SSD Postville
  • Das BIOS umstellen, dass per externer Festplatte oder USB-Stick gebootet werden kann, booten, Aktualisierung durchführen, Ausschalten, 10 Sekunden warten, Neustart und hoffen, dass alles gut gegangen ist.

Wechsel Treiber SSD auf Windows Standard AHCI Serieller-ATA Controller

  • auf Start klicken, Geräte-Manager starten (als Administrator)
  • IDE ATA/ATAPI-Controller auswählen, Intel AHCI Controller suchen, Eintrag doppelt anklicken, auf Reiter Treiber wechseln, Treiber aktualisieren anklicken, Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen wählen, Aus einer Liste von Gerätetreibern auf dem Computer auswählen, dann Standard AHCI 1.0 Serieller-ATA-Controller wählen, Weiter, Schließen wählen und PC neu starten

    Wechsel Treiber SSD auf Windows Standard AHCI Serieller-ATA Controller

Der Suchdialog unter Vista ist nicht optimal. Anstatt die Größe von Dateien in KB, MB bzw. GB individuell auswählen zu können, muss der jeweilige Wert immer in KB angegeben werden. 3,5 GB sind 3,5 * 1024 * 1024 = 3670016 KB. Bäh.

Um den Wert nicht ausrechnen zu müssen, kann in dem Feld Suchen rechts oben¹ name:* größe:>3,5GB eingegeben werden. Oder aber z. B. name:P* größe:>=4.608.118.785B, wenn man Dateien finden will, die mit dem Buchstaben P beginnen und größer oder gleich 4.608.118.785 Bytes sind.

Suche bei Windows Vista mit name:* größe:>3,5GB

¹ Der Dialog erscheint, wenn man z. B. des Windows Desktop anzeigt und F3 drückt.

Seit einiger Zeit ärgern mich Virtual PC bzw. die Terminal Services (Remote Desktop), weil durch sie des Öfteren reproduzierbar die Zwischenablage bei Windows nicht mehr funktioniert. Nach einer Recherche bin ich beim Terminal Services Team gelandet. Es gibt eine Lösung dafür. Für Virtual PC habe ich auch eine herausgefunden. Hier stehen sie beide:

Zwischenablage bei den Terminal Services funktioniert nicht mehr

Folgende Schritte sind auf dem Remote-Rechner zu erledigen:

  • ALT + STRG + ENTF gleichzeitig drücken
  • Task-Manager starten wählen
  • auf die Registerkarte Prozesse wechseln
  • rdpclip.exe auswählen und Prozess beenden anklicken
    rdpclip beenden
  • auf Start klicken
  • rdpclip eingeben und anklicken
    rdpclip starten
  • danach sollte die Zwischenablage wieder funktionieren
    • ansonsten Remotedesktopverbindung schließen und neu verbinden
      Remotedesktopverbindung beenden

Zwischenablage bei Virtual PC funktioniert nicht mehr

  • in Virtual PC den Menüpunkt Bearbeiten wählen und das Bearbeiten-Menü öffen und schließen
    • wichtig: scheinbar führt der Schritt keine Funktion aus, ist aber technisch notwendig
  • auf dem Wirts-PC (dort wo Virtual PC läuft) irgendeinen Text makieren und kopieren
  • in die virtuelle Machine wechseln und z. B. den Editor (Notepad öffnen)
  • in Virtual PC über Bearbeiten, Einfügen in den virtuellen PC etwas einfügen
    Virtual PC, Bearbeiten, Einfügen
  • danach sollte die Zwischenablage wieder funktionieren
    • ansonsten VMs runterfahren, Virtual PC beenden und wieder starten

VPN-Verbindungen unter Vista sind "versteckt", die Hilfe ist nicht sehr aufschlussreich – wie können sie eingerichtet werden? So geht es:

  • Start anklicken
  • Systemsteuerung (Startseite der Systemsteuerung) anklicken
  • "Netzwerkverbindungen" rechts oben eingeben
  • Netzwerkverbindungen anzeigen anklicken
  • Datei, Neue eingehende Verbindung wählen
  • Benutzerkonto bei Benutzerkonten auf diesem Computer auswählen, auf Weiter klicken
  • Über das Internet wählen, auf Weiter klicken
  • bei Netzwerksoftware alles aktivieren (bzw. nach Bedarf), Zugriff zulassen anklicken

In den Netzwerkverbindungen erscheint dann eine neue Verbindung für eingehende Verbindungen.

Eingehende VPN-Verbindungen bei Vista

Falls ein Router vorhanden ist, muss noch ein Port-Forwarding konfiguriert werden.

Bei Windows Update kann der Fehler

Es konnte nicht nach neuen Updates gesucht werden (Code 80072F8F).

erscheinen. Häufig stimmt bei der Fehlermeldung die Einstellung des Datums bzw. Uhrzeit des Rechners nicht, mit dem auf Aktualisierungen geprüft wird. Eine mögliche Lösung dafür wird z. B. vom Microsoft Support erwähnt. Bei der Analyse dieses Fehlers fiel mir eine Meldung im Internet Explorer auf:

Das Anzeigen von Inhalten mit Zertifikatfehlern von dieser Website wurde aus Sicherheitsgründen geblockt.

Windows Update – auf der Suche nach einer Lösung für Fehler 80072F8F

Irgendetwas stört also die korrekte Kommunikation zwischen lokalem Rechner und Windows Update.

Für Analysen könnte man das passende und kostenlose Werkzeug von Mircrosoft, Fiddlertool, nehmen, doch – kurz geschaltet – die Lösung ist viel einfacher. Es liegt an Kasperky Anti-Virus. Diese Anwendung kann HTTP-Datenströme, auch verschlüsselte, auf schädlichen Code überprüfen. Das Verfahren mit dem die verschlüsselten Verbindungen überprüft werden, kann¹ die Ursache für die Fehlermeldung 80072F8F sein; es kommt einfach Windows Update in die Quere.

Als ich die Option Kontrolle des Datenverkehrs auf Geschützte Verbindungen nicht untersuchen geschaltet habe, funktionierte Windows Update wieder.

Windows Update – auf der Suche nach einer Lösung für Fehler 80072F8F

¹ wie gesagt, gängige Suchmaschinen listen noch eine ganze Menge mehr auf

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