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.NET User Group Leipzig

Henrike Röse – Marketing und Event Manager beim Microsoft Academic Program

Zum .NET Summercamp 2007 in Leipzig war der Imagine Cup 2008 schon vertreten und hat für einen vollen Raum bei einer Veranstaltung zu Project Hoshimi, einem möglichen Projekt zur Teilnahme am Imagine Cup, gesorgt. Ja, es war eine Promotion, die stattfand, klar, aber den Beteiligten hat es Marcel Hoyer – Student Partner in Leipzigwirklich Spaß gemacht. So sehr, dass sie solange programmiert haben, ganz und gar ohne Zeitgefühl, bis der Strom an der Wirtschaftwissenschaftlichen Fakultät irgendwann abgeschaltet wurde. Das ist Beweis genug für das Interesse. Ein riesiges Dankeschön erneut an Henrike und an Olaf¹, die das, inklusive dem Buffet, möglich gemacht haben.

Marcel war zu der Zeit des .NET Summercamp 2007 verreist, auf einem anderen Kontitent. Jetzt, am

  • Imagine Cup 2008 Promotion an der Universität Leipzig am 06.12.200706.12.2007, 11 - 14 Uhr 
    Universität Leipzig
    Wirtschaftwissenschaftliche Fakultät, auf dem Gelände des Campus
    Marschnerstraße 31
    04109 Leipzig

ist Marcel vor Ort und wird bei einer neuen Promotion den Imagine Cup mit vorstellen.

Der Imagine Cup ist der weltweit größte Technologie Wettbewerb für Studierende und Schüler. Zum sechsten Mal bietet Microsoft Studierenden und Schülern die Möglichkeit, bereits während des Studiums praktische Erfahrungen zu sammeln und kreative Projekte zu verwirklichen. Internationaler Austausch, Preise und der Welt das eigene Projekt präsentieren - die Chance gibt es hier! Alle Informationen zum Wettbewerb gibt es unter www.imaginecup.info oder am 6. Dezember von 11 bis 14 Uhr direkt am Imagine Cup Stand auf dem Campus der Universität Leipzig in der Jahnallee. Neben einem Gewinnspiel zum Wettbewerb werden hier alle Fragen rund um den Imagine Cup und das Microsoft Student Program beantwortet.

¹ mehr zum Academia-Team, inklusive den Kontakt, gibt es hier

In einem Blogeintrag von Albert Weinert habe ich gelesen, dass es das Architecture Journal nun auch online gibt und zwar als Anwendung, die auf der Windows Presentation Foundation aufsetzt. Jeder, der sich mit Microsoft Technologien beschäftigt und dessen Berufsfeld etwas mit Softwarearchitektur zu tun hat, sollte zumindest vom Architecture Journal einfach mal etwas gehört haben oder? Sonst ist das wie bei einem Bewerbungsgespräch, wo die Frage nach Agilität mit "Kein Problem, ich bin sehr mobil." und die Frage nach SCRUM mit "War das nicht bei Monkey Island eine Bar?" beantwortet wird.

Albert stimme ich zu, die Anwendung ist nicht so gut wie der New York Times Reader aber auch besser, als PDF-Dateien oder Newsletter. Klingt gut. Ich bin diesem etwas entgegenstehend ein Befürworter von Offline-Medien, u. a., weil diese eine hohe Auflösung haben, keinen Akku brauchen und – ganz wichtig – überall, auch nicht vor dem Recher, gelesen werden können. Genau das empfehle ich: Ein Abonnement.

Das Abonnement ist kostenlos und kann hier bezogen werden. Wer Interesse hat, sollte ruhig erst online in ältere Ausgaben herein schnuppern. Wie gesagt, es geht um Softwarearchitektur, Meta-Ebene, Meta-Meta-Ebene, nicht nur "public static void main()". ;)
Architecture Journal

Leerzeichen (Microsoft spricht in der MSDN Library manchmal von "Leerstellen") und Satzzeichen, die in URLs bzw. letztendlich HTTP-Streams verwendet werden, können zu falschen Ergebnissen führen, wenn sie nicht codiert werden. Codierung heißt, sie werden von einem Zeichensatz der z. B. eben " " enthält, in einen weiteren¹ mit bestimmten Zeichenentitäten für diese Zeichen überführt. Ein ":" wird so zu "%3a".

Die sich so ergebende Zeichenfolge aus einem Protokoll oder als Parameter in einer Anwendung,

  • 404%3bhttp%3a%2f%2fwww.nahtlos-mobil.de%3a80%2fgehezu%2fcd1703,

lässt sich nun für Menschen schlecht beim Lesen decodieren. Aber es gibt Werkzeuge dafür. Ein solches Werkzeug ist Erweiterung Hackbar. Hier muss nur die Zeichenfolge in das Textfeld eingegeben, dann markiert und z. B. auf URLdecode geklickt werden. Umgekehrt funktioniert es natürlich auch und so wird dann aus obiger Zeichenfolge

  • 404;http://www.nahtlos-mobil.de:80/gehezu/cd1703

und damit wieder etwas "lesbares".

HackBar im FireFox 2

HackBar im FireFox 2

Die Erweiterung kann mit einem rechten Mausklick auf die Symbolleisten aktiviert und deaktiviert werden und unterstützt auch eine Codierung / Decodierung von BASE64, MySQL Char, MsSQL Char sowie den MD5 Hash.

HackBar im FireFox aktivieren/deaktivieren

Für alle, die die Erweiterung nicht nutzen wollen bzw. den Internet Explorer verwenden, gibt es auch eine Lösung, die eine Codierung / Decodierung von URLs online erledigen kann.

¹ genauer siehe RFC2396

7-Zip ist eine Anwendung zur Komprimierung von Daten und deswegen so interessant, weil es sehr viele Freiheitsgerade bei der Erstellung eines Archives erlaubt, u. a. die Anzahl der Kerne, die die Anwendung verwenden soll. Die Anwendung gibt es hier und 7z als Format auch plattformübergreifend.

Unter Vista fällt auf, dass zwar bei beliebigen Dateien bei einem Klick mit der rechten Maustaste darauf, ein Kontextmenü 7-Zip kommt, doch die Dateien ein Icon für einen unbekannten Dateityp besitzen. Zwar kann auf jede Datei, z. B. eine Textdatei (.TXT)  mit der rechten Maustaste geklickt und das Kontextmenü 7-Zip ausgewählt werden, aber es geht mit einen paar Schritten auch einfacher und Icons sind korrekt darstellbar. Ein Icon eines mit 7-Zip verknüpften Dateityps sieht dann so aus:

7-zip_Dateiendungen_2[2]

Folgende Schritte sind dazu notwendig:

  • auf Start klicken
  • "7 Zip" eingeben
  • mit der rechten Maustaste auf 7-Zip File Manager klicken und Als Administrator ausführen wählen
  • in der danach gestarteten Anwendung 7-Zip Extras, Optionen, System wählen
  • dort entweder Alles auswählen anklicken oder die gewünschten Dateiendungen selektieren
  • auf OK klicken

7-zip_Dateiendungen[2]

iPhones sind heutzutage durchaus schon ein häufiges Gesprächsthema. Wegen der Verfügbarkeit dieser in Deutschland oder wegen irgendwelchen Vorgehensweisen, mit denen wohl die Bindung an Provider aufgehoben werden kann, wegen einstweiligen Verfügungen und so weiter. Für iPhones gibt es iTunes, eine Anwendung, die Scott Hanselman & Alex beide so mögen, wie Feuer das Wasser. Oder aber Wasser das Feuer? Das bringt mich zu der Frage, wie es eigentlich "umgedreht" ist? Nicht alle Besitzer eines Apple PCs und mit einem Mac OS darauf, mittlerweile geht ja z. B. auch Windows, werden sofort ein iPhone besitzen oder eines haben wollen. Microsoft stellt aber für Mac OS kein ActiveSync oder das Gerätecenter her. Wie kann hier synchronisiert werden? Wie können hier Anwendungen auf den mobilen Geräten installiert werden?

Mit den Anwendungen

Ja, ich weiß, es klingt mehr als ungewöhnlich. Es klingt schon ein wenig nach Apple PC und Office darauf. Fakt ist, dass Red Five Labs mittlerweile eine Beta-Version zur Verfügung hat, auch wenn nur für einen eingeschränkten Kreis. Wo läuft das .NET Compact Framework auf Symbian? Hier:

A beta release of Net60 is now available for download. Net60 is a .NET Compact Framework for the Symbian operating system. The current version supports all S60 3rd edition devices such as the popular Nokia E & N series range of devices.

Quelle: redfivelabs.com, Net60 Beta 1 Released

Zwei leicht konträre Artikel dazu gibt es von

Wer keinen Zugang zum Beta-Programm hat, kann sich bei Kevin Trethewey ein Bild von Windows Forms unter dem .NET Compact Framework unter Symbian machen.

Heute musste ich tief im meinem Repository wühlen und bin dort beim Auschecken auf eine Anwendung gestoßen, die ich vor Jahren, 2001, geschrieben habe. Es handelt sich um eine Anwendung zur Analyse von Textdateien auf Häufigkeiten von Buchstaben, Anzahl von Sätzen und Wörtern. Diese Anwendung ist in C++ geschrieben und läuft eben auch auf heutigen Rechnern; Frameworks ;) werden keine benötigt. C++ war zur Entwicklungszeit eine Anforderung. Heutzutage erscheint der Anwendungscode, trotz einer erstklassigen Dokumenation, ein wenig Guru-mäßig. Zeiger, Zeiger, Zeiger für hohe Performance und geringen Speicherverbrauch.

Ein paar Fakten

  • 224.081.801 Bytes Text (218 MB) werden bei meinem aktuellen System in 2:18 Minuten verarbeitet
  • diesselbe Textdatei brauchte unter einem Pentium II 350 MHz 13:16 Minuten
  • beide Kerne meines Mehrkern-Prozessors werden in voll in Anspruch genommen
  • für 8.722.560 Buchstaben, um eben diese Anzahl zu ermitteln, benötigte unter dem Pentium II 350
    • Word 2000 16 Sekunden
    • Framemaker 5.5 dagegen 435 Sekunden, shame on Framemaker
    • TEXTSTAT 1.0 22 Sekunden
  • für 8.722.560 Buchstaben, um eben diese Anzahl zu ermitteln, benötigte mein aktuelles System
    • Word 2007 6 Sekunden
    • TEXTSTAT 1.0 3 Sekunden
  • die Datei mit den 8.722.560 Buchstaben ist als Textdatei 8.722.564 Bytes groß, aber als eine Datei im Word 2007-Format, docx, nur 97.930 Bytes
  • 8.722.560 Buchstaben nehmen bei Word 2007 bei Standardeinstellungen 2369 Seiten in Anspruch
  • TEXTSTAT 1.0 benötigt bei der Verarbeitung der 218 MB nur 896 KB an Hauptspeicher
  • Absatzgrößen, größer als 65.536 Zeichen, können Anwendungen für Textverarbeitung einiges an Problemen machen, z. B. Lotus Word Pro oder Corel Draw
  • "Das Feuer bzw. Wasser ist lebenswichtig." ist für uns Menschen ein Satz, für eine Anwendung zur Textanalyse sind es ohne Techniken, wie z. B. ein Wörterbuch für Abkürzungen, schon zwei.
  • Die Häufigkeit von Buchstaben im deutschen Alphabet mit Umlauten ergibt sich aus
    26 * 2 = 52 Buchstaben (+ 7 Umlaute).
  • Für einen Test habe ich einen Artikel von Masoud Kamali, www.derentwickler.de, Ausgabe 3.2001 (Mai/Juni), "Ich habe immer meine Borland-T-Shirts getragen", den ich damals nicht persönlich kannte, aber mittlerweile ein Freund ist, verwendet. Es ging in dem Bericht um Component Library CLX, es ging um Kylix, es ging um ein Interview von Masoud.
  • Textdateien sind nicht gleich Textdateien, es gibt unterschiedliche Zeichensätze, so z. B. MS-DOS Text oder Windows-Standard-Zeichensatz.
  • Eingaben von Benutzern waren auch damals schon "teuflisch" und mit Vorsicht zu interpretieren.
  • ... weiteres in der Dokumentation

TEXTSTAT 1.0 – Verarbeitung von großen Textdateien, Analyse von Häufigkeiten von Buchstaben, Anzahl von Sätzen / Wörtern

Die Anwendung, die Dokumentation und die Dateien für Testläufe gibt es hier.
Bei Lust und Laune werde ich den Anwendungscode mal mit einem aktuellem Compiler kompilieren.

God bless C++.

Visual Studio unterstützt das spaltenweise markieren, auch den Spalten- oder Rechteckmodus genannt. Dazu muss die Taste ALT gedrückt und gehalten sowie bei der danach gedrückten linken Maustaste ein entsprechendes Rechteck markiert werden. Die rechteckige Markierung enthält dann alle Zeichen, die in dem Rechteck liegen; von dem Anfangszeichen (Ankerzeichen) bis zum letzten Zeichen der Markierung. Ist die Breite der Markierung null, werden ganze Zeilen des Rechtsecks markiert. Wo kann diese Art der Markierung überhaupt zum Einsatz kommen, sie ist doch ungewöhnlich oder nicht?

Spaltenweise markieren in Visual Studio Spaltenweise markieren in Visual Studio Diese Technik kann z. B. bei Blogeinträgen wie dem von Dariusz zu Singletons Einsatz kommen, wo Anwendungscode mit Zeilennummern versehen ist und es keinen extra Download zu den Dateien gibt. Mit obiger Technik können Zeilennummern bequem entfernt werden.