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.NET User Group Leipzig

Die .NET User Group Leipzig wird beginnend ab 2009 zu verschiedenen Themen wie NHibernate, BDD, Unit Testing, "Wie setze ich ein Projekt auf", "Welche ALT.NET-Tools gibt es (Resharper, TestDriven.NET, NAnt, ...)" und neuen Themen wie Windows Azure jeweils Bootcamps gestalten. Dabei geht es uns nicht um einen 1,5 h Vortrag, sondern das Ziel, z. B. in drei Stunden in einer Technologie oder einem Konzept sozusagen "gebootet" zu sein und das Wichtigste hier zu kennen. Unser Ziel ist also nicht, Hunderte von Teilnehmern zu erreichen, sondern die in einem bestimmten Themengebiet Interessierten an einem Ort zu einem Zeitpunkt zu versammeln und das Wissen zu transferieren. Konkret sieht das so aus, dass z. B. bei dem Thema Unit Tests existierende Softwareentwicklungsprojekte der Teilnehmer nach dem Treffen gleich mit entsprechenden Unit Tests versehen sind. Eine Umfrage zu möglichen Themen haben wir für Leipzig & Umgebung hier geschaltet. Wichtig noch mal: Die Teilnehmeranzahl ist vollkommen irrelevant, nur die Motivation zählt.

Das erste .NET Bootcamp findet zum Thema ".NET 3.5" statt. Es geht, wie der Name vermuten lässt, um eine allgemeine und sehr grundlegende Einführung in das Microsoft .NET Framework. Kenntnisse in den jeweiligen Programmiersprachen wie C# oder Konzepte wie Objektorientierung werden nicht vermittelt. Unser Anspruch mit dem ersten .NET Bootcamp ist, dass unsere Teilnehmer danach das Microsoft .NET Framework technologisch einordnen können, die Abläufe zum Beispiel beim Kompilieren und Ausführen einer Anwendung verstehen sowie die wichtigsten Werkzeuge wie Reflector & Co. kennen. Das vom dem erfolgreichen .NET Open Space 2008 übernommene "Alle sind gleich" soll helfen, eine Profilierung zu unterbinden – Sprecher von Konferenzen, Autoren von Artikeln, Büchern usw. werden gerne verführt, das zu tun. Mit einer Fokussierung auf die intrinsische Motivation der Initiatoren eines .NET Bootcamps wie "ich will über Testverfahren sprechen und deren Einsatz evangelisieren" unterbinden wir zusätzlich dazu Marketing-bla ga-ga, unverblümt niedergeschrieben. Um es mit der schaurig-schönen Metapher eines Teilnehmers des .NET Open Space 2008 auszudrücken: Der Spam-Faktor ist niedrig. Wir wollen niemand überzeugen, dass .NET besser als Java ist, dass Office besser als Open Office ist, um die Klischees hier aufzugreifen und den dafür geneigten Leser an dieser Stelle im Text sinnvollerweise zu verlieren.

Vortrag auf dem Technical Summit 2008 – Was ist das Problem?Diese Überlegungen sind wichtig, da es um keine Vorträge mit Inhalten wie "Raketensteuerung mit Silverlight" oder ein "SQL Server CLR Integration: Komplette Geschäftslogik von Unternehmen im SQL Server" geht, um es stark übertrieben auszudrücken. Das Anspruchsniveau ist so gesetzt, dass die Teilnehmer etwas konkret fassbares, man könnte das Wort gerne mit messbares substituieren, nach Hause oder aber in das Unternehmen mitnehmen. Bei den Überblicksvorträgen ist das systembedingt in der Regel nicht möglich. Wie geht es anders? Es fängt an Zeit zu haben. Neue Konzepte oder neue Programmiersprachen erlernt keiner, abgesehen von ganz, ganz wenigen Menschen, im Rahmen eines Vortrages. Wiederum "stehlen" diejenigen, die keine Kenntnisse in etwas haben, denjenigen dann die Zeit, die sich schon damit grundlegend auskennen. Das war Grund genug sich etwas Zeit zu nehmen und über sich "verüblichte" Praktiken durch das Überschreiten von Domänen hier intensiv nachzudenken; ähnlich wie wir das schon beim .NET Open Space getan haben.

Nach einiger Recherche stand fest: Wir probieren das Lernen durch Lehren (LdL). Es ist:

... eine handlungsorientierte Unterrichtsmethode, die von Jean-Pol Martin begründet wurde und von Joachim Grzega weiterentwickelt wird. Bei Lernen durch Lehren lernen die Schüler den neuen Stoff, in dem sie ihn lehren, also didaktisch aufbereiten, ihren Mitschülern präsentieren und mit ihnen zusammen erarbeiten.
Quelle: http://www.ku-eichstaett.de/Forschung/forschungsprojekte/ldl/

Mehr zu LdL gibt es hier.

Dieses Prinzip funktioniert sehr gut beim Lernen von Fremdsprachen oder aber z. B. Mathematik, warum nicht auch bei Sprachen, Konzepten, Methoden etc. aus der Informatik? Bei einem .NET Bootcamp wird demzufolge nicht dessen Initiator vorne stehen und reden, sondern die Teilnehmer, wobei natürlich der Gesamtablauf durch den Initiator gesteuert wird. Die Teilnehmer bekommen zu dem was sie vorstellen sollen, Ressourcen; inklusive einer Einführung, die alle genannt bekommen, damit die Basis stimmt.

Was macht das Prinzip so anders?

  • pro .NET Bootcamp sind je maximal 14 Teilnehmer dabei
  • Teilnehmer beschäftigen sich vor einem Termin mit einem (für sie) fokussierten Inhalt
  • die Initiatoren beschäften sich vor einem Termin
    • nicht Folien in der letzten Minute erstellen...
  • es lernt das Team (die Teilnehmer), nicht ein Einzelner
    • im Bericht dazu: Klassischer Unterricht schafft Klarheit (Gleichschaltung), das Lernen durch Lehren schafft wichtige Unklarheiten, die dann diskutiert und ausgeräumt werden
  • nur wer interessiert ist kommt
  • durch die Interaktion vor dem Termin, ist der "Schwund"¹ wahrscheinlich sehr gering
  • eine Basis ist zum Termin bei allen schon vorhanden
  • das Erlernen von dem neuen Konzept etc. ist wahrscheinlich besser, als bei einem Vortrag
  • Fragen sind wahrscheinlich auf einem höheren Niveau als bei einem Vortrag
  • Schlüsselqualifikationen wie "Präsentation" können nebenbei mit trainiert / erlernt werden
    • Z. B. im obigen Bild zu viel Text auf den Folien. Man könnte den Sprecher weg lassen...?
  • ...und, ab und zu muss man was Neues ausprobieren ;-)

Beim ersten .NET Bootcamp werden wir LdL fokussiert probieren und schauen, wie die Erfolge sind.

¹ "üblich" bei einer Konferenz bzw. einem Termin sind 25%

Nougat-Pudding-Kuchen

16. November 2008

Nougat-Pudding-Kuchen

Zutaten

  • 1 Päckchen Schokoladen-Pudding
  • 3 Stück Nougatstangen (3 x 50 g)
  • 1 Würfel Kokosfett (250 g)
  • 1 Wiener Tortenboden

Zubereitung

Schokoladen-Pudding nach Anleitung zubereiten. Sofort die Nougatstangen darin auflösen und umrühren. Währenddessen Kokosfett separat verflüssigen bis dieses kochend heiß ist und es langsam in die Schokoladen-Pudding-Nougatmasse unter ständigem Rühren mit einem Holzlöffel¹ hinzugeben. Masse auf einen Tortenboden geben und im Kühlschrank aushärten lassen. Vor dem Servieren ein paar Minuten aus Kühlschrank nehmen, um unschönes Kristallisieren vom Kokosfett an der Oberfläche der Eiskonfekt ähnlichen Masse zu vermeiden.

¹ kein Rührstab etc. verwenden, sonst wird die Masse nicht steif

.NET Open Space 2008 Am 18.10.08 um 9 Uhr war es soweit – der .NET Open Space 2008 in Leipzig wurde eröffnet. Nach und nach trafen die Teilnehmer am Mediencampus Villa Ida ein. Ich war mindestens seit dem Zeitpunkt auf die Teilnehmeranzahl gespannt, die durch nicht ausgegebene Namensschilder leicht zu ermitteln ist. Bei einer Konferenz, gerade kostenlosen, setzen sich häufig genug einige Teilnehmer gerne auf die Teilnehmerliste und kommen nicht. Der „übliche Satz“ sind ca. 25%. Die tatsächliche Teilnehmerzahl ist gar nicht wichtig, sondern die tatsächliche Teilnehmerzahl im Verhältnis zu der vorher durchgeführten Rückmeldung. Warum? Wer nicht kommt, ist nicht dabei. Der .NET Open Space bemisst sich nicht in Quantitäten, sondern, dass die richtigen Leute da sind. 30 Teilnehmer wären demzufolge ebenso ein gutes Ergebnis wie 350, denn wer kommt, ist motiviert. Schmunzeln musste ich immer übrigens, wenn jemand im Vorfeld zu mir sagte „eine feine Veranstaltung, lad mich nächstes Mal doch als Sprecher ein“, aber zur Frage, wie viele Teilnehmer tatsächlich gekommen sind. Da waren 80. Das sind 11 Prozent, die nicht gekommen sind und bei denen sich wiederum einige z. B. wegen einer Krankschreibung etc. entschuldigt haben. Noch mal: Wichtig sind diese Zahlen für den nächsten .NET Open Space, um die Bestellung des Caterings etc. sicher zu treffen.

Das Bessere ist der Feind des Guten

Dass das Konzept des .NET Open Space anders ist, hat sich meines Erachtens auch beim Catering und dem „Drumherum“ bemerkbar gemacht. Beim Catering haben wir uns auf einen lokalen Koch verlassen, mit dem wir beim .NET Summercamp 2007 gute Erfahrungen gesammelt haben. Ich persönlich fand die Bärentatzen und Leipziger Lerchen unheimlich lecker. Als ich gerade am Kuchenstand war und Ralf um die Ecke dorthin kam, sagte er „das ist so böse, das ist einfach so böse“ – ein schöner Gefühlsausdruck, wie verführerisch alles war – und griff beherzt zu. Gemüsesticks hatten wir auch dabei, definitiv aber zu wenige. Da müssen wir beim .NET Open Space 2009 darauf achten und diese sowie etwas mehr Saures anbieten – ich selbst kenne das leidgeprüft aus den USA; dort ist einfach alles süß. Alles in allem gab es viele Leckereien, wobei die Besonderheit bei dem Wort „viel“ nicht profan-vereinfachend in der Menge, sondern in Vielfalt festzumachen ist. Zu häufig sieht man bei Veranstaltungen nur kleine Häppchen oder aber nur vier was Unterschiedliches am Buffet und beides zusätzlich nur in einen begrenztem Zeitraum. Übrigens, auch an die Vegetarier hatten wir gedacht.

.NET Open Space FigurenWas bei Konferenzen häufig auch vergessen bzw. nicht angeboten wird, ist frisches Obst. Mandarinen, Bananen, Äpfel, Birnen bis hin zu Datteln jeweils vom Biobauern waren bei uns dabei. Und ist es nicht so, dass man schon mit einem einzigen Getränkestand einer Technologie-Konferenz letztendlich alle kennt? Coca Cola, Fanta, Sprite und perlendes Mineralwasser. Klar, zu Technologie gehört Coca Cola wahrscheinlich dazu wie das Amen in die Kirche, dem ungeachtet es geht es vollkommener. Bei uns war u. a. Bionade in den Geschmacksrichtungen Orange-Ingwer, Kräuter, Holunder, fernerhin aber Apfel-, Kirsch-, Orangen-, Multivitaminsaft bis hin zu stillem Mineralwasser im Angebot. Beim .NET Open Space 2009 gesellt sich sicherlich auch mit Chili und Pfeffer abgeschmeckter Tomatensaft dazu, der beim Getränkedienst nicht mehr kurzfristig in 0,2 l Flaschen verfügbar war. Unsere Überlegungen es ein Stückchen weit besser wie bisher "so verüblicht" zu machen, haben sich desgleichen auch beim Kaffee wiedergespiegelt. Normalen Bohnenkaffee gab es, wie auch Cappuccino, Latte Machiatto, Milchkaffee und Tee. Die professionellen Kaffeeautomaten waren wirklich sehr gut besucht. Alleine am Samstag wurden über 250 Portionen trotz kleinerer Anlaufschwierigkeiten mit unseren Automaten gezapft. Das hatte keiner von der Organisation geahnt und wir haben 400 weitere Portionen nachbestellt. Vervollkommnt wurde das „Drumherum“ mit einem Masseur und der Chillout-Zone eingeschlossen einem riesigen Mensch ärgere dich nicht-Spiel, 5 cm großen Spielkegeln¹ und kleinen Kürbissen für den Charme des .NET Open Space.

Anziehende Freiräume sind besser

Open Space auf der PDC 2008Wer an dieser Stelle vereinfachend denkt, dass wir aufzählen wollen, was wir alles erreicht haben, liegt erneut falsch. Das Konzept "Open Space" ist ja nicht von der Organisation erfunden worden und gibt es schon weltweit in den verschiedensten Domänen jahrelang. Aber, aber..., warum gibt es Open Space denn nicht als angeschlossenen Teil bei den klassischen Konferenzen? Ich bin mittlerweile überzeugt es liegt viel daran, wie der Open Space gestaltet wird. Alle die oben genannten Tatsachen dienten einzig dazu, die Tagesgestaltung aller Teilnehmer so flexibel zu halten, wie möglich. Ein Open Space bestehend nur aus Stühlen, abgegrenzt durch ein paar Wände, wie auf der Professional Developers Conference (PDC), finde ich nicht anziehend. Vielleicht ist dass das Geheimnis für den Erfolg des .NET Open Space? Eine Kombination aus dem "die Zeit ist reif dafür", aus "dein Ergebnis ist proportional zu deinem Engagement", aus "keine Agenda" und "wir sind alle gleich"? Abgeschmeckt mit "Leipzig, Stadt der Wende" und "beständige Verbesserung"?

In diesem Sinne, ich habe mich in den .NET Open Space sofort verliebt und freue mich schon auf 2009.
Danke an alle Interessierten, Teilnehmer, Sponsoren und ans Team für das außergewöhnliche Erlebnis!

¹ viele Männer wollten für ihre Frauen oder Kinder extra welche, ja ja... ;)

Nach dem .NET Open Space 2008 es wieder an der Zeit für einen Vortrag an der Universität Leipzig für Studenten und Mitarbeiter. Ich freue mich.

Aus dem Abstract: Marcel Hoyer und Torsten Weber behandeln grundlegende Fragestellungen zu .NET als auch aktuelle Themen frisch von der Professional Developers Conference in Los Angeles wie .NET 4.0, Live Mesh, Office Web bis hin zu Cloud Computing mit Windows Azure. Aus einer praxisnahen Sichtweise werden im Vortrag folgende Fragestellungen behandelt:

  • Was verbirgt sich hinter .NET?
  • Was unterscheidet .NET von anderen Technologien wie Java?
  • Welche Lösungen bietet .NET für Entwickler von Mobile- bzw. Enterprise-Lösungen?
  • Was sind die wichtigsten Punkte, welche beim praktischen Ansatz von .NET beachtet werden sollen?
  • Mit welchen Entwicklungen/Architekturen/Technologien kann in der Zukunft gerechnet werden?

Wann und wo? Universität Leipzig, 05.11.2008, 15:00 - 16:00 Uhr, Seminarraum Klostergasse 3 (2. OG).
Alle Interessierten sind zum Vortrag eingeladen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Aus irgendwelchen Gründen lässt sich eine Outlook-Datendatei mittels scanpst.exe nicht reparieren und die folgende Fehlermeldung kommt immer wieder:

Fehler in der Datei ... Schließen Sie Outlook und alle anderen E-Mail-Anwendungen, und führen Sie das Tool zum Reparieren des Posteinganges ("Scanpst.exe") aus, um die Fehler in der Datei zu diagnostizieren und zu reparieren. Weitere Informationen zu diesem Tool erhalten Sie in der Hilfe.

Folgende Schritte sind notwendig, um die Daten wiederherzustellen:

  1. Microsoft Outlook beenden
  2. Sicherung der korrupten PST-Datei (liegt meistens unter %localappdata%\Microsoft\Outlook)
  3. scanpst.exe (%ProgramFiles(x86)%\Microsoft Office\Office12 bzw. C:\Programme (x86)\Microsoft Office\Office12) ausführen und die korrupte PST-Datei wählen, ingesamt drei Mal, beim zweiten und dritten Mal sollten keine Fehler mehr erscheinen
  4. Microsoft Outlook starten, z. B. E-Mail erstellen und senden, wenn obige Fehlermeldung kommt, bei 5. weiter ansonsten Ende
  5. Datei, Neu, Outlook-Datendatei, Persönliche Ordner (.pst) für Office Outlook, OK
  6. Elemente dürften sich aus der korrupten PST-Datei in die neue Outlook-Datendatei nicht kopieren bzw. verschieben lassen daher: Datei, Importieren/Exportieren, In Datei exportieren, Weiter, dann Persönliche Ordner-Datei (.pst), Weiter wählen, den obersten Ordner auswählen und Unterordner einbeziehen aktivieren, dann Weiter, bei Exportierte Datei speichern unter einstellen, wo diese Daten hin exportiert werden sollen und Fertigstellen wählen
  7. die korrupte PST-Datei durch diese Datei austauschen und Microsoft Outlook starten

Achtung, folgende Einstellungen gehen dadurch unter anderem verloren:

  • benutzerdefinierte Ansichten
  • benutzerdefinierte Regeln
  • benutzerdefinierte Suchordner
  • abonnierte Kalender

CEO bei GROSSWEBER, Entrepreneur, Entwickler, Finanzinvestor. Promoter von Community, Open Source und
Open Spaces.

Ich biete Consulting und Schulungen / Trainings, u. a. zu mobilen Geräten, Lync.
GROSSWEBER

Bei GROSSWEBER wird praktiziert, was gepredigt wird. Dort werden Schulungen für moderne Softwaretechnologien angeboten, wie Behavior Driven Development, Clean Code, Git oder HTML5. Their staff is fluent in a variety of languages, including English.

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